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Geschichte

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Arbeitskreis Geschichte: Die Pfalz nach dem Ersten Weltkrieg, Französische Besatzung, Inflation und Kampf gegen den Separatismus
Mi. 31.01.2024 14:30
Pirmasens

Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg stand Deutschland vor einer schweren Bewährungsprobe: Revolution, Französische Besatzung des Rheinlandes und der Pfalz, Inflation, Separatismus und Putschversuche prägten die ersten fünf Jahre der Weimarer Republik. Die hohen Reparationsleistungen Deutschlands, die der Friedensvertrag von Versailles forderte, zehrten die deutschen Geldreserven auf. Verzögerte Abgaben führten zusätzlich zur Besetzung des Ruhrgebietes durch die französische Armee. Dies löste den passiven Widerstand im gesamten linksrheinischen Raum aus. Rasende Inflation war die Folge. Der Kurs für 1 US-Dollar stieg im November 1923 auf 5 Milliarden Goldmark. Im linksrheinischen Raum führte das zur Panik in allen Gesellschaftbereichen. Die Sparrücklagen lösten sich auf. Der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer und der Industrie-Magnat Hugo Stinnes dachten insgeheim über ein autonomes Rheinland nach, das mit der Industrie eine neue Währung auflegte um die galoppierende Inflation zu beenden. Die Loslösung des Rheinlandes vom Deutschen Reich war auch das erklärte Ziel der Französischen Republik. Es entstand ein bewaffneter Konflikt zwischen Befürwortern und Gegner, der am 12. Februar 1924 mit dem Brand des Pirmasenser Bezirksamtes endete. Der Arbeitskreis Geschichte findet in der Regel zweimal pro Monat statt.

Kursnummer 101001
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Gebühr: 20,00
Dozent*in: Dr. Wolfgang Friedrich Brendel
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25.02.24 16:47:47