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„Dr. Moshé Feldenkrais – Jude, Naturwissenschaftler und Begründer der Feldenkrais-Methode“

Moshé Feldenkrais (06.05.1904 bis 01.07.1984) berührt und verändert bis heute die Menschen durch seine Bewegungslehre, die nach ihm benannte Feldenkrais-Methode.

Mit 14 Jahren verließ Feldenkrais seine jüdische Familie und seine Heimat, die Ukraine, Richtung Palästina. Dort lernte und unterrichtete er die Selbstverteidigungsmethode Jiu-Jitsu, um die jüdischen Siedlungseinheiten verteidigen zu können. Gleichzeitig widmete er sich schwer zu unterrichtenden Kindern als Privatlehrer und war bekannt für seine ungewöhnlichen Methoden. In dieser Zeit wurden die Grundsteine für seine Arbeit gelegt, in der er sich intensiv mit körperlichen Bewegungsabläufen beschäftigte und gleichzeitig mit der positiven Beeinflussung von Lebenswegen. Beides sind die Hauptthemen der später von ihm entwickelten Feldenkrais-Methode.
Als ihm eine alte Knieverletzung zunehmend Probleme machte, verband er sein Forschungsdenken aus Physik, Mechanik, Elektronik und Bewegung – und beschäftigte sich mit funktionaler Anatomie. Aber auch mit der Frage: Wieso bewegt sich der Einzelne genauso, wie er sich bewegt? Welche Erfahrungen, Geisteshaltungen, Gedanken und auch körperlichen Besonderheiten stecken dahinter?

Dieser Vortrag gibt Einblick in das Leben des faszinierenden Menschen Moshé Feldenkrais; kleine körperliche Experimente werden die Wirkung seiner Feldenkrais-Methode erlebbar machen.
Wer mehr Lust auf Feldenkrais bekommt, kann am 7. und 8. Mai an einem praktischen Seminar teilnehmen.

Kurstermine 1

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    Ort / Raum
  • 1 Mittwoch, 28. April 2021, 18:30 – 21:00 Uhr Carolinensaal
  • 1 Vergangene Termine